Kapitel 9: Spiele mit torreichem Ausgang, sei’s im positiven bzw. im negativem Sinne, verbunden mit Anekdoten:

Episode II (Saison 1960/61 bis Saison 1969/70) ………….

   Schon der erste Spieltag der Saison 1960/61 brachte eine Überraschung, die nicht alle Fußballexperten auf ihrem Zettel hatten: Der TSV Bäumenheim schlägt sensationell Top-Favorit VfL Günzburg auf heimischen Gefilden mit 5:1 Toren! Vor allem zeigte die Juri Junghans-Truppe im Angriffsspiel eine überzeugende Leistung, leider hatte der TSV-Pressewart die Torschützen irgendwie wieder ganz verschwitzt. Naja, sei’s drum, auch am 5. Spieltag hatten die Schmuttertaler bei der SpVgg Riedlingen wiederum einen Sahnetag erwischt und gewannen diese Partie souverän mit 5:0 Toren. Vor nahezu 1000 Zuschauern waren die Donauwörther Anrainer, unter anderem mit ihrem Ex-Bäumenheimer Gerhard Wonka, chancenlos. Wie dem auch sei, die Torschützen wurden auch beim nächsten Sieg gegen die SG Reisensburg, wo die Heimelf um ihren ersten Vorsitzenden Otto Riedelsheimer einen geradezu fulminanten 7:1 Kantersieg feiern durften, nicht registriert. „Was mich jedoch etwas stutzig machte, bei den Spielberichten vom SC Donauwörth, die damals eine Klasse höher spielten, wurden deren Torschützen jedenfalls in der DZ namentlich erwähnt“!***In der Rückrunde gab es im Prinzip nur ein Ergebnis dass unter der Rubrik torreich zu bezeichnen war bzw. wäre, nämlich die 6:3 Niederlage des TSV’s bei der TSG Thannhausen. Nie und nimmer hätten sich die Bäumenheimer erträumen lassen, dass sie bei den Mindeltalern sechs Tore kassieren. Naja, laut Insidern hatten die TSV’ler in der Anfangsphase einen Blackout, was auch dann höchstwahrscheinlich der ausschlaggebende Punkt war. Oder war’s, dass die Schwarz-Weißen im Unterbewusstsein die „Wein-Roten“ aus Thannhausen in etwa unterschätzt haben könnten? In den 80ger Jahren schafften jedenfalls die Mittelschwaben gar den Aufstieg in die Landesliga, was man schon als Außergewöhnlich bezeichnen durfte. Also, war im Nachhinein die Schlappe beim Tabellendritten kein Weltuntergang. So gesehen brauchten sich die TSV’ler auch nicht zu verstecken, denn ein 6. Tabellenplatz konnte man für die damalige zirka 3500 Seelengemeinde schon als einen großen Erfolg bezeichnen.***

Bäumenheim zeigte in der Saison 1961/62 zeitweise einen grandiosen Fußball …….

 

   Schon am 2. Spieltag der Saison 1961/62 in der A-Klasse Nord gingen für den arrivierten SC Ichenhausen beim TSV Bäumenheim die Lichter aus: Bei extrem heißen Temperaturen wurden die Königsbauen gegen die Schwarz-Weißen regelrecht vorgeführt und mussten mit einer 6:1 Niederlage ihre lange Heimreise antreten. Für deren hohe Niederlage zeichnete sich vor allem Robert Wittmann mit drei Treffern als der sogenannte Matchwinner aus, die restlichen Tore erzielten Rechtsaußen Fred Bißwanger (2) und Mittelstürmer Walter Dorn. Also, was heißt das, dass die Ichenhausener quasi in den letzten Jahren zumeist mit hohen Niederlagen aus der Industriegemeinde abreisen mussten, was am Ende dann als ein sogenannter Lieblingsgegner anzusehen war. Am sechsten Spieltag hatten es die Schmuttertaler mit der TSG Thannhausen zu tun, wo die Hausherren die letztjährige 3:6 Niederlage noch nicht vergessen hatten. Und siehe da, die Hans Huber-Schützlinge machten diesmal total Ernst und zerlegten ihre Gäste vom Mindeltal regelrecht mit 7:2 Toren. Wiederum hatte der Wettergott einen Traumtag beschert, was jedoch den „Wein-Roten“ geradezu in Halbzeit zwei das Genick brechen sollte. Nach einer 2:1 Pausenführung durch die Treffer von Harald Beck und Walter Dorn, legten die Schmuttertaler nun noch eine Schippe drauf und erzielten in regelmäßigen Abständen noch fünf weitere Tore, deren Schützen Robert Wittmann, Fred Bißwanger, Leonhard Kempter, Hans Joswig und erneut Walter Dorn hießen. ……………

Auch der gern gesehene SV Münsterhausen musste am13. Spieltag mit einer 5:1 Niederlage gegen den TSV Bäumenheim kapitulieren. Für die Hausherren hatte jedoch dieser Sieg noch einen bitteren Nachgeschmack, musste doch ihr Rechter Läufer Werner Künzel kurz nach der Pause mit einem Schlüsselbeinbruch frühzeitig das Feld verlassen. Da man ja noch keinen Spieler einwechseln durfte, erst ab der Saison 1967/68, ein Jahr später zwei, und zu guter Letzt dann eine Saison darauf drei Spieler, mussten die Schmuttertaler dieses Match zu zehnt beenden. Trotz dieses Handicaps konnten die Schwarz-Weißen nach einem Pausenstand von 3:1 diese Partie sogar noch mit 5:1 Toren gewinnen! Den 1:0 Führungstreffer für die Einheimischen erzielte Guido Schwendemann, der mit einem sensationellen Direktschuß vom Strafraumeck traf, des weiteren trafen Fred Bißwanger, Robert Wittmann, Walter Dorn sowie ein Eigentor der Gäste. Jedenfalls zeigten sich die „Schwarz-Gelben“ aus Mittelschwaben als sehr faire Verlierer, was auch das Bäumenheimer Publikum mit viel Beifall honorierte.***    

   Zum Rückrundenstart hatten die TSV’ler mit ihrem Gegner FC Lauingen noch ein Hühnchen zu rupfen, verloren sie doch das Hinspiel recht unglücklich mit 2:3 Toren. So gesehen kamen die Mohrenstädter gegen die wie entfesselt aufspielenden Bäumenheimer mit 0:6 empfindlich unter die Räder. In dieser Partie war geradezu Ersatz-Rechtsaußen Guido Schwendemann in solch einer blendenden Form und nagelte dem FCL-Torhüter gleich drei Mal das Spielgerät so um die „Ohren“, dass ihm quasi das Hören und Sehen verging! Die restlichen Treffer erzielten Mittelstürmer Walter Dorn (2) sowie Filigrantechniker Robert Wittmann. So gesehen hatten sich die Bäumenheimer für die Vorrundenniederlage rehabilitieren können, was ja auf diesen mehr als schwierigen Bodenverhältnissen anfangs Dezember nicht gerade eine Selbstverständlichkeit war. Nach einer sogenannten längeren Winterpause schlidderten dann die Schmuttertaler nach einer Verletzung ihres Spielgestalters Robert Wittmann in einer Krise, die sich gewaschen hatte. Nach einer Niederlagenserie von 4 Spielen war der fast schon so sichere Meistertitel futsch, den sich am Ende Rivale TSV Rain unter dem Nagel reißen konnte. Trotz dieser Misere zeigten die Bäumenheimer am 27. Spieltag gegen die SG Reisensburg, dass sie das Fußballspielen noch nicht ganz verlernt haben. Dank eines Gala-Auftritts von Mittelstürmer Adolf Schmid, der zudem noch drei Mal ins Schwarze traf, wurden die Günzburger Anrainer mit einer glatten 4:0 Niederlage nach Hause geschickt.***

Saison 1962/63 begann für den TSV Bäumenheim mit einem Desaster ……

   Bereits am 2. Spieltag mussten die Hans Huber-Schützlinge beim Neuling TSV Offingen antreten, und erlebten dort ihr kleines Waterloo. Bäumenheim kassierte im so genannten Mindelbogen eine nie geglaubte 4:0 Niederlage, die jedoch zwei Verursacher hatte. Zum einen waren etliche TSV-Spieler tags zuvor auf einer Hochzeit geladen, zum anderen hatte Bäumenheims Bester, Adolf Schmid, dem TSV den Rücken gekehrt und ging zum Lokalrivalen SC Donauwörth, der seinerseits in der Bezirksliga spielte. Natürlich waren Bäumenheims Fans sowie die Vereinsoffiziellen über den Weggang ihres Idol’s nicht gerade erfreut.Am 10. Spieltag ließen es dann die Bäumenheimer mit einem kaum geglaubten 10:0 Erfolg über den SV Münsterhausen so richtig krachen. „Für mich war dies der Einsteiger als so genannter TSV- Chronist, da ja die Torschützen kaum zu merken waren“. „In der Gegenwart wäre dies ja zwar kein Problem, aber wie gesagt, früher hatte man auch noch andere Interessen, als den Fußball“. Nach einer 3:0 Pausenführung durch die Treffer von Rechtsaußen Josef Probst (2) und Mittelstürmer Josef Paula, fanden die TSV’ler in Halbzeit zwei bei drückender Hitze noch mehr Spaß am Toreschießen. So konnten Josef Paula (3), der Halblinke Robert Wittmann (2), Halbrechts Guido Schwendemann und der schnelle sowie kopfballstarke Linksaußen Bernd Duwe das Ergebnis auf 10:0 schrauben. Am 14. und letzten Spieltag der Vorrunde zeigten sich die Bäumenheimer gegen den FSV Marktoffingen abermals in einer bemerkenswerten Schusslaune, denn ein 8:1 Sieg (erinnert einem in etwa Anfangs der 50ger Jahre) ist ja nicht gerade von schlechten Eltern. Schon in Halbzeit eins machte sich Torjäger Josef Probst mit drei erzielten Treffern auf sich Aufmerksam. Des Weiteren trugen sich Josef Paula, Eugen Rieger, Robert Wittmann, Guido Schwendemann und Gerhard Deuter in die Torschützenliste ein. Quasi, nach diesem Kantersieg ging nun in Bäumenheim eine Euphoriewelle umher die seines Gleichen suchte!***

   Der 17. Spieltag brachte gegen den FC Lauingen wieder so ein Horrorergebnis von 8:1, was die TSV-Fans so richtig ins Schwärmen brachte. Schon träumten Einige glatt vom lang ersehnten Aufstieg in die Bezirksliga. Zunächst konnte sich in diesem Match Linkaußen Bernd Duwe mit 5 Treffern auszeichnen, wobei er drei Tore mit dem Kopf erzielte, zwei Mal war Robert Wittmann erfolgreich, sowie Torjäger Josef Probst mit einem Treffer. Gut, zum Ende hinaus hatte es leider nicht zum ersehnten Aufstieg gereicht, aber Bäumenheims Fünferreihe sorgte für Furore. Josef Probst und Robert Wittmann erzielten jeweils 16 Treffer, Linksaußen Bernd Duwe kam auf 15 Treffer, und Josef Paula erzielte immerhin noch 11 Treffer. Von solch einer Trefferquote bzw. Torjägerqualitäten kann der TSV momentan, das heißt in der Gegenwart, nur im weitesten Sinne davon träumen!***

TSV Bäumenheim hatte in der Saison 1963/64 kaum seine Schussstiefel an ……

Erst am 5. Spieltag konnte man die Paarung TSV Bäumenheim gegen den VfR Günzburg unter der Rubrik, torreiches Spiel, eingliedern. 5:2 hieß es am Ende für die Schwarz-Weißen, zudem waren die TSV-Funktionäre gut gelaunt, warum, dass hatte einen einfachen Grund, Torjäger Adolf „Ade“ Schmid hatte sich wieder dem TSV angeschlossen. Vor allem waren auch die TSV-Fans wieder auf ihren Heimkehrer erfreut, der jedoch gegen die Grün-Weißen aus Günzburg irgendwie seine Schussstiefel zu Hause gelassen haben musste. Sei’s drum, der TSV Bäumenheim hatte ja auch in Josef Probst noch einen Torjäger der Extraklasse aufgeboten, der dann in diesem Match drei Mal zuschlagen konnte. Die beiden restlichen Treffer erzielten Mittelstürmer Fritz Wüst und Außenläufer Eugen Rieger, der mit einem sagenhaften 20-Meter-Knaller erfolgreich war. Auch am darauffolgenden Spieltag hatten die TSV’ler ihr Visier bei den Ostriesern, den SV Holzkirchen, richtig eingestellt. Ein 4:0 Auswärtssieg spricht eigentlich was Gutes, und ließ somit die Liga schon etwas Aufhorchen. Hier zeigten sich Harald Beck, Adolf Schmid, Musing Üner und Robert Wittmann als Torschützen sehr präsent. Apropos Musing Üner, war der erste türkische Fußballer in der Vereinsgeschichte des TSV, der das Schwarz-Weiß Dress trug. Vor allem konnte Üner mit seinem sympathischen Auftreten, sowie mit seinem technischen Potenzial, die Bäumenheimer Fans in ihr Herz schließen, was ja seinerseits nicht gerade so Einfach war!***

   Nachdem sich nun elf Spieltage in Sachen „torreichen Ergebnissen“ nichts mehr getan hatte, musste der SV Holzkirchen im Rückrundenspiel wieder herhalten – 5:0. Was heißt das, dass die von Trainer Anton Hainy gut eingestellten Bäumenheimer den „Blau-Gelben“, wie schon in der Vorrunde, mit einer ordentlichen Niederlage die sogenannten Osterferien irgendwie kräftig „versaut“ hatten. Mitunter hatten der Ex-Eggelstettener Erich Keller (2), der nach der Winterpause wie auch seine beiden Teamkameraden Torwart Manfred Mayer und Stürmer Anton Galgenmüller für den Seniorenbereich freigemacht wurden, sowie Guido Schwendemann (2) und Adolf Schmid den meisten Anteil daran, an deren glatte Niederlage. Doch „Bäume wäre nicht Bäume“, so wurden wir damals in Kurzversion genannt, und hatten noch einen torreichen Kalauer auf dem Lager – nämlich am 24. Spieltag gewannen wir beim BSV Neuburg mit 5:2 Toren. Gegen deren zweite Kraft (VfR Neuburg spielte damals in der Bayernliga) hatten die Schmuttertaler in Halbzeit eins mit einem 1:2 Rückstand noch so ihre Probleme. Doch nach einem genialen Schachzug von Trainer Hainy, indem er Mittelläufer Gerhard Deuter in der zweiten Halbzeit zum Mittelstürmer umfunktionierte, lief es plötzlich im Sturm so richtig nach dem Geschmack der zirka 200 mitgereisten TSV-Fans! So gesehen konnten die Schwarz-Weißen, nach Toren von Gerhard Deuter (2), Linksaußen Bernd Duwe (2) und Halblinks Robert Wittmann, dieses Match noch in einem 5:2 Sieg umbiegen. Dieser war ja geradezu wichtig, denn sonntags drauf empfing der TSV Tabellenführer SSV Dillingen zum Spiel der Spiele. Warum, ist leicht erklärbar: Mit einem Sieg über die Donaustädter hätten die TSV’ler den Meistertitel unter Dach und Fach bringen können. Leider zerplatzte dieser Traum vor der Rekordkulisse von 1400 Zuschauern mit einer 1:3 Niederlage wie eine Seifenblase! Natürlich saß der Stachel der Traurigkeit nach diesem unglaublichen Match sehr tief, doch irgendwie musste ja das Leben weitergehen.***

In der Saison 1964/65 verlor der TSV Bäumenheim etwas an seinen Glanz ……

   Etwas ist immer dran, wenn Fußballer von ihrer Zeit mit den Worten schwelgen „meingott früher hätt’mer diese Mannschaft draufkaut, dass sie koi Land gseha hätten“. So gesehen verlor der TSV im Landkreis Donauwörth schon etwas an seiner Dominanz. Waren die Bäumenheimer vor einigen Jahren noch die Nummer eins, so ist das Barometer schon etwas nach unten gefallen, das heißt, der TSV Bäumenheim hatte an Souveränität verloren…..

   Sei’s drum, am 1. Spieltag der Saison 1964/65 empfingen die TSV’ler zum Auftaktspiel den favorisierten TSV Wertingen, und schlugen die Zusamstädter glatt mit 5:1 Toren. „Mit den Torschützen hatte ich sozusagen etwas gefrevelt, jedenfalls sind sie mir abhanden gekommen“. „Naja, nicht so schlimm sagte ich mir, doch am 10. Spieltag, wo wir beim BSV Neuburg anzutreten hatten, passierte mir beim 4:0 Auswärtssieg das gleiche Malheur, wie auch im Rückspiel, was gegen denselben Gegner sogar mit einem 7:0 Erfolg endete“! „Eines ist mir aber nicht entgangen, mein erstes Punktspiel in der „Ersten“, wo wir beim TSV Wertingen etwas sensationell mit 5:3 gewonnen hatten“. Hier zeigte sich vor allem Rechtsaußen Josef Probst in einer blendenden Form, und erzielte zwei Tore. Die restlichen Treffer gingen auf das Konto von Adolf Schmid, Harald Beck und einem Eigentor der Wertinger. Zudem konnte ein Spieltag darauf auch noch der TSV Oettingen zu Hause mit einem 5:0 Sieg in die Schranken verwiesen werden. Hier zeigte sich erneut Josef Probst mit zwei Toren in einer blendenden Form, die restlichen Schützen sind mir erneut, obwohl ich in dieser Partie aktiv mitwirkte, in meinem jugendlichen Leichtsinn verlorengegangen. In der heutigen Zeit würden mir quasi solche Fehler nicht mehr unterlaufen, aber wie schon eingangs erwähnt, hier hatten noch andere „Sachen“ eine gewisse Priorität.***

Saison 1965/66 übernahm der Ex-BCA’ler Waldi Hampel das Amt als Trainer …….

   Ein ehemaliges „Augsburger Kind“ namens Waldemar Hampel (spielte unteranderem auch für die deutsche B-Nationalmannschaft) leitete, nach einem Husarenstreich vom ersten Vorsitzenden Josef Förg, in dieser Saison als Trainer die Geschicke des TSV Bäumenheim. Nach einem etwas durchwachsenen Start mussten die Bäumenheimer am 5. Spieltag beim Ballspiel-Club Schretzheim antreten und kassierten eine glatte 0:4 Niederlage. Die war ja umso Schlimmer, weil sich die TSV’ler an der Egau eigentlich mehr ausgerechnet hatten. Laut Pressewart Kurt Aue waren ja unsere „Mannen“ in Halbzeit eins eigentlich das bessere Team, und hätten gut und gerne das eine oder andere Tor erzielen können. Aber wie gesagt, Hätte, Wenn und Aber zählen halt im Fußball nicht, sondern nur die nackten Zahlen, und dass sind halt nun mal Tore bzw. Punkte! Jedoch am drittletzten Spieltag der Vorrunde konnten sich die Schützlinge um Trainer Hampel gegen den VfR Günzburg in einer klassischen Form rehabilitieren – denn ein 6:0 Sieg über den „Grün-Weißen“ sprechen eine deutliche Sprache. Die Torschützen konnte ich leider nicht registrieren, da ich in dieser Zeit meine Ausbildung als Soldat in Ingolstadt „genossen“ habe! Am darauffolgenden Spieltag mussten die Schwarz-Weißen bei den Königsblauen am Hindenburgpark zu Ichenhausen antreten, was immer mit einer Gefahrenstelle verbunden war. Doch, die TSV’ler zeigten sich irgendwie gewappnet und holten in einer torreichen Partie ein respektables 3:3 Unentschieden***

   In der Rückrunde zeigten sich die Schmuttertaler bereits im zweiten Spiel, das heißt, am 17. Spieltag von ihrer besten Seite und schickten ihren Kontrahenten aus Ebermergen mit einer klassischen 5:2 Niederlage nach Hause. Es gab aber auch noch zwei Spiele, die sollten jedoch mit einem negativen Ausgang enden. So am 23. Spieltag, wo die Schmuttertaler eine 1:4 Niederlage in Wertingen gegen den dortigen TSV im Kauf nehmen mussten. Schlimmer war‘s sogar am 27. Spieltag, wo der Trip ins Ries nach Holzkirchen man nur zu ungerne zurückblickt, denn mit 1:5 kassierte man gegen die „Blau-Gelben“ schon eine etwas happige Niederlage. Der absolute Tiefpunkt passierte am 29. Spieltag, wo Trainer Waldemar Hampel nach einer 0:2 Niederlage beim TSV Meitingen von der Vorstandschaft quasi, wie man so schön sagt, den „Blauen Brief“ in Empfang nehmen durfte! Naja, so ist halt das Trainergeschäft!***

Saison 1966/67 BC Unterglauheim gegen TSV Bäumenheim ein Granatenspiel ……

   Wie schon eine Saison zuvor, musste der TSV Bäumenheim unter der Regie von Trainer Hans Huber, zum Saisonbeginn eine bittere Niederlage beim SC Ichenhausen hinnehmen. Hatten die Königsblauen Jahre zuvor in Bäumenheim immer mal wieder zum Teil mit hohen Niederlagen ihre Heimreise antreten müssen, so drehten sie in dieser Saison den Spieß um, und schickten die TSV’ler mit einer kräftigen 4:0 Packung zurück an die Schmutter. Nach weiteren Punktverlusten empfingen die Schwarz-Weißen am 7. Spieltag am Schmutterwald Neuling Burtenbach. Burtenbach, einige Kilometer vor Thannhausen liegend, zeigte vor unserer Mannschaft einen gehörigen Respekt, was sich dann auch am Ende für die Mittelschwaben in einer 8:1 Niederlage  niederschlagen sollte. An diesem sogenannten „Tag des Scheidewegs“ (Tabellenstand) erwischte Guido Schwendemann mit vier erzielten Toren einen gewissen Sahnetag. Des Weiteren trafen Robert Wittmann, Harald Beck, Kurt Oberfrank sowie Adolf Schmid ins Schwarze. So gesehen konnten sich die TSV’ler langsam vom unterem Tabellenende wieder etwas befreien. Einen Spieltag darauf ging in Unterglauheim ein Spektakel vom Stapel, was man unter der Rubrik „Unglaubliches Spiel“ einordnen sollte. Gegen den dortigen Ballspielclub lagen die Schmuttertaler eigentlich schon hoffnungslos mit 1:4 im Rückstand. Doch Bäumenheim hatte in diesem Match einen „Torjäger“ in seinen Reihen mit namens Adolf Schmid, der mit unglaublichem Torinstinkt der Heimelf mit seinen 4 Treffern den Sieg förmlich noch aus der Hand riß. Am Ende ging diese Partie mit 5:5 aus, was ja fast einem Eishockey-Ergebnis gleicht. Den fünften Treffer für den TSV erzielte Linksaußen Bernd Duwe. Zugegeben, fünf Auswärtstore sollten eigentlich zu einem Sieg reichen, aber, an diesem Sonntag war der Unparteiische den Bäumenheimern nicht gut gesinnt. Wie auch immer, laut Pressewart Kurt Aue war er bei zwei Gegentoren nicht ganz voll auf der Höhe!***

   In der Rückrunde mussten die TSV-Fans bis zum 22. Spieltag ausharren, ehe dann ihre Mannschaft beim Namensvetter TSV Burtenbach mit einem 4:2 Sieg aufhorchen ließ. Auf dessen viel zu kleinen Platz hatten zunächst die Hausherren das Sagen und führten folgedessen auch mit 2:0 Toren. Doch danach zeigten die Schmuttertaler an, das mit ihnen nicht zu Spaßen war, so gelang dem TSV durch die Treffer von Robert Wittmann (2), Adolf Schmid sowie Bernd Duwe noch ein standesgemäßer Sieg. Am 26. Spieltag hatte Lokalrivale SC Donauwörth am Schmutterwald anzutreten und musste mit einer klassischen 4:0 Niederlage von dannen ziehen. Hier zeichneten sich vor allem Robert Wittmann und Guido Schwendemann, die je zwei Mal ins Schwarze trafen, aus. Somit konnten sich die Schmuttertaler für die in der Vorrunde unglückliche 1:3 Niederlage in jeder Hinsicht revanchieren. So gesehen war an diesem wunderschönen Sonntag im Bäumenheimer „Ersatz-Vereinslokal“ Gasthaus zur Sonne, für Insider die Dechentreiter Wirtschaft, der Teufel los, wie man dies so nebenbei am nächsten Tag mitbekommen hatte. Zu guter Letzt gab es am letzten Spieltag in Oberndorf noch ein Spiel was am Ende unsere TSV’ler nach hoch-dramatischem Verlauf mit 4:3 für sich entscheiden konnten. Dabei erzielten der Halblinke Robert Wittmann (2), Mittelstürmer Adolf Schmid und der Halbrechte Guido Schwendemann, der mit einem Foulelfmeter erfolgreich war, die Tore. Somit konnte der TSV Bäumenheim zum Saisonende noch mit seinem Rivalen tabellarisch aufschließen, was dann am Ende alle Zufriedenstellen sollte. Also, da sage noch einer, der Amateurfußball sei langweilig! ***

Der TSV Bäumenheim erlebte der Saison 1967/68 am 2. Spieltag ein Desaster …..

   Gleich am 2. Spieltag gingen für die Hans Huber- Schützlinge in Lauingen mit einer 1:7 Niederlage die Lichter aus. Diese Schlappe zog somit auf kurz oder lang einen Trainerwechsel mit sich nach, worauf einige Spieltage später Adolf Schmid in den unangenehmen Job als Spielertrainer einsteigen sollte. Warum unangenehm ist leicht erklärbar: Durch mehrere verletzungsbedingte Ausfälle einiger Stammkräfte zog sich diese Unbeständigkeit wie ein Roter Faden durch die komplette Saison. Apropos, das sogenannte Ehrentor auf Lauingens Gefilden erzielte Rechtsverteidiger Reinhold Riedelsheimer aus einer geschätzten Entfernung von gut 50 Metern! Zugleich war dies der 1:1 Ausgleichstreffer, das fürchterliche Ende ist ja eingangs niedergeschrieben. Kaum war diese sogenannte Schlappe verdaut, schon zog wieder ein ungeheuerliches Gewitter, diesmal in Unterknöringen auf, wo man gegen den Neuling eine unerwartete 1:4 Niederlage kassierte. Dieser unscheinbare Ort, zwischen Burgau und Günzburg liegend, zeigten deren Spieler auf ihrem schmalen Sportgelände, wie man Fußball auf solchen Plätzen zelebrieren sollte, nämlich Kick an Rush, auf Deutsch, weite Schläge nach vorne, und dann ab die Post. Dies gelang den Bäumenheimern quasi nur einmal, als Mittelstürmer Karl Raul, der ansonsten zumeist das Tor der 2. Mannschaft hütete, mit einem Knaller aus rund 20 Metern erfolgreich war. Noch ein Spiel hatte eine gewisse Brisanz, Bäumenheim gegen die TSG aus Thannhausen. Hier zeigten sich die Schmuttertaler endlich mal von ihrer besten Seite und konnten die Mittelschwaben mit einer 3:2 Niederlage nach Hause schicken. Was vor allem den TSV-Fans auffiel, war, dass diesmal mit Manfred Reiter, Anton Galgenmüller und Wolfgang Kandziora für die verletzten bzw. arrivierten Stürmer in die Bresche sprangen und die Tore erzielten***

   In der Rückrunde konnten sich die TSV’ler mit unterschiedlichen Leistungen den Klassenerhalt sichern, was jedoch nicht gerade das „Gelbe vom Ei“ sein sollte. Vor allem hatten es die Schwarz-Weißen bei ihrem Auftritt am Hindenburgpark zu Ichenhausen nicht leicht und mussten am Ende bei schwülen Bedingungen eine 4:1 Niederlage hinnehmen. Aber auch der 24. Spieltag sollte es mit den Bäumenheimern nicht gerade gut meinen, denn eine 0:4 Niederlage bei den Ostriesern, SV Holzkirchen, sagte eigentlich alles über die momentane Lage der TSV’ler aus. Aber es gab auch noch etwas Gutes über unserem „TSV-Ensemble“ zu berichten. Am drittletzten Spieltag empfing der TSV Bäumenheim auf heimisches Terrain Erzfeind TSV Rain, wo ja bei unserem Gegner auch nicht gerade so alles Rund lief. So gesehen mussten die Rainer nach Toren von Guido Schwendemann (2), Robert Wittmann und man glaubt es kaum, Verteidiger Josef Hintermeier, eine 4:2 Niederlage hinnehmen.***

In der Saison 1968/69 lagen Glück und Pech knapp beieinander ……….

   Wie dem auch sei, beim Sport spielen Glück und Pech des Öfteren eine Rolle. So zum Beispiel am 2. bzw. 3. Spieltag, wo man in unterschiedlicherweise Spiele verloren hatte, die es quasi eigentlich nicht brauchte. Gegen den TSV Burgheim zeigten die Schmuttertaler in der Anfangsphase einen begeisterten Fußball, mussten aber nach dem ersten Gegentor noch eine kaum für möglich gehaltene 1:4 Niederlage hinnehmen. Was so manchen TSV-Fan nicht in den Kopf hinein wollte, auch im Fußball spielen halt kleine Nuancen eine ganz große Rolle. Sowie im Heimspiel gegen den TSV Rain, wo man zeitweise trotz drückender Überlegenheit eine mehr als unglückliche 2:5 Niederlage hinnehmen musste. Zunächst schaute diese ja nicht so schlimm aus, denn Bäumenheim konnte jeweils den Führungstreffer der Rainer durch Adolf Schmid und Guido Schwendemann ausgleichen, doch dann machten sich solch kleinere Ungereimtheiten breit, die am Ende dann der ausschlaggebende Punkt zu dieser Schlappe sein sollten. „Naja sei’s drum, dachten wir, doch die so manche unqualifizierten Kommentare der TSV-Fans nagten schon an Einem“. Jedoch es sollte noch schlimmer kommen, denn was am 8. Spieltag in Waidhofen ablief, war in keinster Weise zu Entschuldigen. Zehn Minuten vor dem Ende führten wir noch unangefochten mit 2:1 Toren, zudem versiebte unser Mittelstürmer Wolfgang Kandziora in gleicher Minute einen Hochkaräter, der seines Gleichen suchte. Ja, wie es halt im Fußball dann so ist, machst du vorne nicht die Tore dann wirst du irgendwie bestraft. So wie in diesem Match, als quasi im Gegenzug Waidhofen den mehr als glücklichen 2:2 Ausgleich gelang. Warum glücklich ist leicht erklärbar: Der Ball wäre nie und nimmer ins Gehäuse von unserem Torhüter Stefan Bartl gegangen, doch durch eine mehr als nicht akzeptable Unebenheit am „Fünfer“, veränderte sich plötzlich die Richtung des Spielgeräts dermaßen, und schwuppdiwupp kamen die „Mösler“ so zum mehr als billigen Ausgleich! Nun, die letzten Minuten wurden dann zu einer Farce, denn plötzlich stand die Partie 5:2 für die Heimelf, und keiner wußte so recht warum!***

   Ein unglaubliches sowie spektakuläres Spiel fand zum Rückrundenauftakt zwischen dem BC Schretzheim und TSV Bäumenheim an der Egau statt. Nach einem hoffnungslosen 0:3 Rückstand schienen die Felle der Schmuttertaler schon irgendwie davon geschwommen zu sein. Doch nach einer emonitialen Halbzeitansprache von Trainer Schmid legten die Schwarz-Weißen in der zweiten Hälfte einen höheren Gang ein, und siehe da, plötzlich drehte sich das Match – und wie. Zunächst gelang Debütant Richard Lecker mit zwei Toren der Anschluss, zu guter Letzt holte er noch einen Foulelfmeter heraus, den Wolfgang Baran sicher zum 3:3 Ausgleich verwandeln konnte. Wie schrieb Pressewart Kurt Aue in seinem Bericht: Bäumenheim lebte noch, und erzielte durch Spielertrainer Adolf Schmid, der mit einer fulminanten 20-Meter-Granate erfolgreich war, sogar 20 Minuten vor dem Ende den 3:4 Führungstreffer! Der Jubel war natürlich groß und die Welt schien nun auf Seiten des TSV‘s in Ordnung zu sein, doch plötzlich drehten die Gastgeber in den letzten 120 Sekunden (!) mit 5:4 Toren diese Partie noch zu ihren Gunsten! Schretzheim jubelte, Bäumenheim lag am Boden - so ist halt der Fußball - und das mag irgendwie ja ganz gut sein! Am 16. Spieltag mussten die Schmuttertaler zum Rückspiel beim TSV Rain antreten, und hatten nur einen Gedanken, die Revanche für die völlig unnötige 2:5 Vorrunden-Niederlage. Vor einer großen Zuschauerkulisse zeigte sich die Schmid-Truppe hochmotiviert und gewann diese Partie sensationell mit 2:3 Toren. Die Voraussetzungen waren aber denkbar schlecht, da sich Stammtorhüter Stefan Bartl wegen einer Undiszipliniertheit selbst eliminiert hatte, so musste Reservekeeper Heinz Männl in den Kasten. Was jedoch der Ex-Feldheimer an diesem trüben November-Sonntag gehalten hatte, das läßt sich quasi mit Worten nicht beschreiben. Selbst Schüsse aus der Nahdistanz konnte er mit unwahrscheinlichen Paraden entschärfen. Die Tore für die TSV’ler erzielten Debütant Horst Aue (2) und Wolfgang Baran, dem am Ende hinaus mit einem verwandeltem Foulelfmeter der 2:3 Siegtreffer gelang. Naja, lang, lang ist her, heut würde sich so mancher TSV’ler verträumt nochmals in die damalige Zeit gerne zurückversetzen lassen. Man sollte immer bei der Realität bleiben, auch wenn Ex-Fußballer heute von sich behaupten, früher war’s anders, „solche Schlappen haben wir nie und nimmer kassiert“, wie‘s zum Beispiel des Öfteren in der Gegenwart behauptet wird. Pustekuchen, auch wir sind am 19. Spieltag beim TSV Oettingen mit einer kräftigen 2:6 Niederlage bösartig auf die Schnauze gefallen (eine Saison später sollte es gar noch schlimmer kommen). Dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern, es gibt im Sport mal ein Auf und ein Ab! Wie zum Beispiel am 21. Spieltag der Saison 1968/69, wo wir zum Rückspiel am Schmutterwald die DJK Waidhofen empfingen. Naja, sagten wir uns vor dem Spiel in der Kabine, da war doch mal was, richtig, in der Hinrunde verloren wir doch glatt mit 2:5. Nun, diesmal sollte das Spiel mit 3:0 zu Gunsten für uns ausgehen, was jedoch mich in der Gegenwart verwundert, ist dies, dass mir dabei glatt die Torschützen entgangen sind, naja, vielleicht hatte ich einen Blackout?***

 

Saison 1969/70 endeten beide Spiele gegen den TSV Burgheim mit einem Waterloo ….

   Schon am ersten Spieltag kam es zum interessanten Kräftevergleich zwischen dem TSV Bäumenheim und dem Neuling SV Grasheim. Aufsteiger Grasheim zeigte sich gleich im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in ihrer Vereinsgeschichte mit ihren beiden Sturmspitzen Peter und Gerhard Märtl sehr präsent. So gesehen hatten die TSV-Fans nach einem 1:2 Halbzeit-Rückstand schon mal ein mulmiges Gefühl, doch die Schützlinge um Spielertrainer Adolf Schmid liefen nach der Pause zu einer tollen Form auf, und konnten ein schon verloren geglaubtes Spiel noch mit 4:2 aus dem Feuer reißen. Für die Tore gegen die Mösler zeichneten sich Adolf Schmid und Heinz Duwe aus, die jeweils zwei Mal ins Schwarze trafen. Nun, nach solchem Auftakt schien für den TSV die Welt in Ordnung zu sein und fuhren mit einer gewissen Euphorie nach Burgheim. Doch diese Euphorie war schon in der Anfangsphase wie weggeblasen, denn die Heimelf dominierte diese Partie nach Belieben. So gesehen war die 5:0 Klatsche für die Schmuttertaler, bei all dem Optimismus was zuvor umherging, schon eine herbe Enttäuschung. Enttäuschung hin und her, auch im Sport müssen solche Niederschläge hingenommen werden, denn irgendwie kommen auch wieder angenehmere Tage, so wie am 12. Spieltag, wo der TSV Buttenwiesen mit einer 7:1 Niederlage nach Hause geschickt wurde. Buttenwiesen, die in der Gegenwart unter dem Namen Pfaf-fenh.-U.-Zus. ihre Punktspiele austragen, hätten in diesem Match aber auch zweistellig verlieren können! Apropos, die Treffer gegen die Violetten erzielten der Ex-Harburger Peter Heger (2), Bernd Duwe (2), Guido Schwendemann (2) sowie Hans Huber.***

  Wie schon oben erwähnt, auch im Rückspiel hatten wir gegen den TSV Burgheim bei unserer 0:6 Heimniederlage nicht die Spur einer Chance. Auf hoher Schneedecke hatten die Gäste einfach das bessere Schuhwerk an, zudem mit ihrem ehemaligen Bodensee-Liga Fußballer Sigi Janschick den besten Spieler auf dem Platz. Natürlich saß der Frust sehr tief, doch irgendwie musste man ja wieder aus dem Schlamassel rauskommen. Hier kam vor allem der TSV Buttenwiesen gerade so recht in die Quere, wo man auf deren Gefilden glatt mit 4:0 gewinnen konnte. „An diesem Spiel hatte ich so keine guten Erinnerungen“, denn ein Nasenbeinbruch sagt eigentlich alles aus! Die Torschützen sind mir nach diesem „Brumschädel“ quasi außer den beiden Treffern von unserem Trainer Adolf Schmid etwas in Vergessenheit geraten! Jedenfalls Spiele gegen unseren Lokalrivalen VfB Oberndorf bleiben dagegen immer in einer guten Erinnerung. Auch dieses am 23. Spieltag, wo die zahlreichen Zuschauer ein Spiel mit wechselhaften Gefühlen sahen. Mal führten wir, dann die Gäste, zum Schluss jedoch behielten wir mit einem spektakulären 4:3 die Oberhand. Zuständig für diesen Sieg waren die Torschützen Kurt Oberfrank (2), Adolf Schmid und Hans Huber.***

 

   

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