TSV Bäumenheim – TSV Weißenhorn 32:21 (16:13)

(hh) – Gegen das abgeschlagene Schlusslicht Weißenhorn wurde eigentlich von Beginn an eine einseitige Begegnung erwartet.

Doch die diesmal nur spärlich erschienenen TSV-Fans rieben sich nach acht Minuten verwundert die Augen, als auf der Anzeigentafel ein 1:4 stand. Zum einen erwies sich die zu offensive Abwehr der Gastgeber zu anfällig, zum anderen wurde vorne zu pomadig gespielt, um die Gäste in Verlegenheit bringen zu können. Die Bäumenheimer konnten dann zwar ausgleichen und ein 7:5 vorlegen, doch Ruhe und Sicherheit kam nicht ins Spiel. Erst kurz vor dem Seitenwechsel konnten sich die Gastgeber mit drei Toren absetzen.

In der Kabine wurden scheinbar die „Baustellen“ deutlich angesprochen, denn nach Wiederanpfiff präsentierten sich die Bäumenheimer wie verwandelt. Konzentrierte Aktionen ließen den Vorsprung von 16:13 auf 22:13 anwachsen. Weißenhorn wurde von der nun defensiveren Abwehr klar beherrscht, es wurden nur noch wenige Würfe zugelassen. Als es dann nach 45 Minuten 28:16 stand, schien sich doch noch ein deutlicher Sieg abzuzeichnen. Doch es folgte dann eine Phase über fünf Minuten, in denen die TSVler wieder in ihre alten Fehler zurück verfielen. Da auch den Gästen nichts gelang, änderte sich am Spielstand nichts. Fünf Minuten vor dem Ende dann eine längere Unterbrechung, nachdem sich ein Gästespieler verletzt hatte. Die restliche Spielzeit verlief ohne besondere Höhepunkte, Dominik Grob markierte das letzte Tor zum 32:21 Endstand.

Der Erfolg lässt die Bäumenheimer weiter auf den zweiten Platz hoffen. Zum letzten Saisonspiel müssen die TSVler noch nach Dinkelscherben. Mit einem Sieg dort wäre alles klar. Die direkten Konkurrenten Neusäß und Ichenhausen müssen beide noch gegen die bereits als Meister feststehenden Lauinger spielen.

Gegen Weißenhorn spielten: Patrick Hill (im Tor) - Simon Lechner, Dennis Richter (1), Amir Tayeh (1), Edwin Ewinger (8), Andreas Jung (2), Leander Strickner (6), Lukas Hurle (2), Dominik Grob (1), Andreas Biehle (4), Markus Bügelsteiber, Matthias Klement (3/2) und Mark Krebs (1/1)

   

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